Tomaten richtig gießen

Jede Pflanze benötigt Wasser. Gerade beim Tomatenanbau werden beim Gießen immer wieder Fehler gemacht. Wie Sie diese vermeiden und wie Sie Tomaten richtig gießen, erfahren Sie im Folgenden.

Wie viel gießen? Und wie? 

Eine Tomatenpflanze im Foliengewächshaus oder im Folientunnel braucht am Tag etwa 1 Liter Wasser, an heißen Tagen auch bis zu 4 Liter. Das Wasser sollte handwarm sein, denn Tomaten mögen es im Wurzelraum warm.

Tipp: Stellen Sie einige volle Gießkannen vormittags in die Sonne. Nachmittags hat sich dann das Gießwasser in den Kannen so stark erwärmt, dass es optimal verwendbar ist.

Tomaten reagieren auf beregnete Blätter sehr sensibel mit verschiedenen Krankheiten. Deshalb verwendet man ja auch Gewächshäuser, damit die Pflanzen vor Regen geschützt besonders gut gedeihen können. Beim Gießen ist deshalb auch darauf zu achten, dass die Blätter trocken bleiben. Am besten ist es, wenn man direkt auf die Erde in Stängelnähe gießt.

Kraut- und Braunfäule

Bleiben die Tomatenblätter längere Zeit nass, stellt sich schnell die Kraut- und Braunfäule ein. Besonders dann, wenn in der Nähe Kartoffeln wachsen, denn von dort wird der Erreger übertragen. Natürlich können Sie neben Tomaten auch Kartoffeln in Ihrem Garten anbauen. Aber es ist gut, wenn der Abstand beider Kulturen möglichst groß ist, und das Kartoffelfeld so liegt, dass der Wind überwiegend von den Tomatenpflanzen weg weht.