Ringelblume – vielfältiger Nutzen

Wer die vielfältigen Eigenschaften der mediterranen Ringelblume (Calendula officinalis) in seinem Foliengewächshaus nutzen möchte, ist gut beraten. Am schönsten sehen wohl die orange und sonnengelb blühenden Pflanzen aus. Die entsprechenden Samen kann man für wenig Geld kaufen kann.

In jedem bepflanzten Gewächshaus finden sich noch ungenutzte, kleine Nischen. Dort kann man im Abstand von 15 cm einen Ringelblumen-Samen etwa 1 cm tief in die Erde drücken. Schon 2 Monate später blüht die Ringelblume. Oder man rahmt die Beetabschnitte mit Calendula-Pflanzen ein.

Doch welchen Nutzen bringt die Ringelblume, wenn man sie im Foliengewächshaus anbaut?

Ringelblume als natürlicher Bodenverbesserer

Ringelblumen bilden tiefe Pfahlwurzeln. Während sie in den Boden eindringen, brechen sie den Boden auf und lockern ihn auf diese Weise. Wasser und Luft können tief in den Boden eindringen. So wird das Wurzelwachstum der im Foliengewächshaus angepflanzten Nutzpflanzen gefördert und der Ernteertrag erhöht sich.

bodenschonende Gründüngung

Man kann im Herbst die abgeblühten Ringelblumen als Gründüngung untermulchen. Dadurch werden Bodenlebewesen und damit eine natürliche Bodenfruchtbarkeit gefördert.

ökologische Abwehr von Fadenwürmern

Fadenwürmer (Nematoden) befinden sich praktisch in allen humusreichen Böden. Ihre für den Hobbygärtner unangenehme Eigenschaft ist, dass sie in Wurzeln eindringen und damit das Wurzelsystem schwer schädigen können. Ringelblumen bilden Stoffe, die auf ganz natürliche Art und Weise dafür sorgen, dass Fadenwürmer ferngehalten werden. Wenn man also verstreut Ringelblumen ins Foliengewächshaus oder in den Folientunnel pflanzt, kann man ohne Einsatz chemischer Gifte der Fadenwürmer Herr werden.